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Illerkanal Neu-Ulm

Illerkanal Neu-Ulm

Unser Gewässerabschnitt beginnt in Freudenegg bei Senden unterhalb des Wehres der einstigen Spinner- und Weberei. Nach einer befischbaren Strecke von knapp 7 Kilometern beendet die Einmündung in die Donau beim Donaubad in Neu-Ulm dieses Fließgewässer.

Gleich zu Beginn am Bauwerk der ehemaligen Spinner- und Weberei findet man den ersten Hotspot.

Durch das schnell herabfließende Wasser entwickelt sich an dieser Stelle ein tosendes und sauerstoffreiches Gewässer, welches Salmoniden zahlreich vorkommen lässt.

450 Meter nach diesem Hotspot erreicht das Fließgewässer eine Schleuse, welche meist geöffnet und somit fischdurchgängig ist. Der hier angrenzende Eiskanal gehört nicht zum Fischereirecht unseres Vereins. Der Eiskanal stellt eine direkte Verbindung zur Iller dar und übernimmt bei einem kritischen Wasserpegel eine wichtige Hochwasserabflussaufgabe.

Weiter führt der im Jahre 1905 erbaute und 1,2 - 2,5 Meter tiefe Kanal seine Reise mit einer Wassermenge von 16 m³/s unaufhörlich Richtung Donau fort. Der erste Gewässerabschnitt ist wohl der beeindruckendste. Auf einer Länge von ca. 2,3 Kilometern schlängelt sich der Fluss entlang des Waldgebietes „Silberwand" und passiert dabei die Forstgebiete Freudenegger und Wacholder mit ihren unzähligen Wildblumenwiesen und Feldern.

Ab der Autobahnbrücke zwischen Gerlenhofen und Ludwigsfeld ist der Kanal dann inmitten eines nur von Wiesen und Feldern umgebenen Gebiets eingebettet. Die Uferböschungen sind hier sehr gut begehbar und bieten genügend Platz für die Spinn- und Fliegenfischerei. Eine Wathose benötigt an dieser Stelle niemand. Nach weiteren 2 Kilometern ist nun der Stadtteil Ludwigsfeld erreicht, wo das Gewässer gut 750 Meter am Ortsrand in aller Stille entlangfließt.

Ende Ludwigsfeld dann ein weiterer Hotspot, unterhalb des kleinen Kraftwerks herrschen Bedingungen ganz wie zu Anfang dieser Gewässerstrecke. Fische werden durch das sauerstoffreiche und aufgewühlte Wasser regelrecht angezogen.

Die letzten 2,4 km führen vorbei an Schrebergärten und dem beruhigten Neu-Ulmer Innenstadtgebiet. Wenige hundert Meter vor der Einmündung in die Donau stößt man nun auf das letzte Kraftwerk. Dieses stellt ebenfalls einen Hotspot dar. An dieser Stelle, bedingt durch die von der Donau hochziehende Fische, sind immer außergewöhnliche Fänge möglich. Sogar Huchen sind hier regelmäßig anzutreffen.

Der fischreiche Illerkanal bietet alles, was ein Anglerherz höherschlagen lässt. Während einzigartiger Angelstunden können Sie hier die unvergesslich stille Atmosphäre und die Düfte der Natur und des Waldes genießen. Eine Quelle für Geist und Seele.

Vorkommende Fischarten: Äsche, Bachforelle, Barbe, Döbel, Flussbarsch, Hecht, Huchen, Regenbogenforelle



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Schweißgraben
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